Inhalt
Psychotherapie
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Interpersonelle Therapie (IPT)
- Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
- Andere Psychotherapien
- Der richtige Psychotherapeut
Psychoanalyse und
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie nimmt an, dass das Problem oder die Erkrankung auf einem unbewussten inneren Konflikt beruht, der durch negative oder unangenehme Erfahrungen oder Erlebnisse in der individuellen Geschichte/Kindheit entstanden ist. Die Therapeutin oder der Therapeut versucht daher, diese Konflikte bewusst zu machen. Durch das wiederholte Erinnern und Durchleben dieser Erfahrungen sollen Symptome aufgelöst und die Depression geheilt werden.
Im Unterschied zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht man bei der klassischen Psychoanalyse davon aus, dass mehrere unbewusste Konflikte verursachend sind. Eine Psychoanalyse geht daher stärker in die Tiefe. Die klassische Psychoanalyse ist mit 100 bis 200 oder mehr Sitzungen und 2 bis 4 Sitzungen in der Woche die längste und intensivste Form der Psychotherapie.
Zur Wirksamkeit der psychoanalytischen Therapien liegen bisher wenige Belege aus methodisch guten Untersuchungen vor. Hieraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass diese Therapieverfahren unwirksam sind. Die Erfahrung zeigt vielmehr, dass sie bei vielen depressiven Patienten zum Erfolg führen.
Beim Psychotherapie-Informations-Dienst erfahren Sie mehr über die Unterschiede und Anwendungsbereiche der verschiedenen Therapiekonzepte.
Die Texte wurden zur Verfügung gestellt mit freundlicher Genehmigung des
Deutschen Bündnis gegen Depression e.V.





