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Lauf gegen Depression am 8. Oktober 2011

Inhalt

Lauf gegen Depression
zum Europäischen Depressionstag am 1. Oktober

Hintergrund

Die European Depression Association (EDA) hat sich zum Ziel gesetzt, durch einen jährlich stattfindenden "European Depression Day (EDD)" (Europäischer Depressionstag) die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung in der Gesellschaft zu erhöhen. An diesem Tag finden zahlreiche Aktivitäten zum Thema “Depression” in ganz Europa statt.

In 2011 schließen sich die Initiative “Bündnisse gegen Depression in Rheinland-Pfalz” und das Deutsche Bündnis gegen Depression e.V. zusammen, um am 1. Oktober gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Bündnissen und Arbeitsgruppen Laufveranstaltungen gegen Depression in ganz Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen: Gemeinsam laufen gegen Depression!

Warum ein Lauf gegen Depression?

Der Lauf gegen Depression am Europäischen Depressionstag wird vor allem ein Zeichen der Solidarität und der Aufgeklärtheit setzen: Viele Menschen, die an diesem Tag in ganz Rheinland-Pfalz die Laufschuhe schnüren, drücken mit ihrer Beteiligung Empathie und Verständnis für die Erkrankung aus. “Wir wissen um die Bedeutung der Depression und möchten etwas bewegen: Gegen die Tabuisierung und für eine Gesellschaft, in der Depression als behandelbare Krankheit begriffen wird!” werden sie sagen. Jeder gelaufene Kilometer unterstützt diese Botschaft.

Dabei hat Laufen für depressiv erkrankte Menschen selbst noch eine weitere Bedeutung:
Dass Sport und Bewegung fit und gesund halten, ist allgemein bekannt. Aber kann sich körperliche Betätigung evtl. auch positiv auf eine bestehende Depression auswirken?
Studien bekräftigen diesen Zusammenhang: Vor allem regelmäßiges Ausdauertraining wie das Laufen hat einen positiven Effekt auf die Stimmung von Depressionspatientinnen und -patienten. Besonders gut ist es, wenn das Laufen gemeinsam in einer Gruppe stattfindet. Angespornt vom „Wir-Gefühl“ ist es oft einfacher, sich zu körperlicher Aktivität zu motivieren. Kleine und große Erfolgserlebnisse, die das Meistern einer bestimmten Laufstrecke mit sich bringt, tun dabei ihr Übriges. Wie bei allen Menschen fördert Sport bei Menschen mit Depression zudem die Ausdauer, Beweglichkeit, koordinative Fähigkeiten, Konzentration und Körperwahrnehmung. Außerdem kann das Laufen von belastenden Empfindungen und Wahrnehmungen ablenken, Ärger und Aggressionen abbauen.

Mehr zur Bedeutung von Laufen bei Depression

Unterstützung durch die LZG erhalten die Regionen im Rahmen der Initiative „Bündnisse gegen Depression“ bei der Umsetzung ihres Laufs gegen Depression:

Die LZG …

  • stellt einen gemeinsamen Pressetext zur Verfügung, der regional angepasst werden kann
  • unterstützt bei Bedarf bei der Kontaktaufnahme mit der Presse
  • stellt den Regionen Plakate (pdf-Format) und Flyer (pdf-Format) zur Bekanntmachung der Laufveranstaltung vor Ort zur Verfügung
  • gibt die teilnehmenden Regionen, örtliche Startzeiten und Ansprechpersonen auf der Internetseite bekannt
  • gibt an teilnehmende Regionen eine Handreichung zur Umsetzung eines Laufs aus

Die beteiligten Bündnisse, Netzwerke oder AGs…

  • leisten Koordination und Logistik für ihren regionalen Lauf gegen Depression (Anmeldung, Streckenabschnitt, Versorgung der Läuferinnen und Läufer)
  • stimmen sich intern über die zu leistende Größe ihres Laufs gegen Depression ab und bewerben die Aktion in Eigenregie
  • konzipieren ein Begleitprogramm für den Lauf gegen Depression (z.B. Begrüßung und Informationsvortrag)

Sie sind Teil eines Bündnisses, Netzwerks oder einer AG zum Thema Depression und möchten einen Lauf gegen Depression umsetzen?
Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit
Annika Millahn, Tel. 06131 2069-26, amillahn(at)lzg-rlp.de.